#124 Odenwald Retreat - Es gibt keine Zufälle

Shownotes

In dieser Folge nehme ich dich mit in ein Retreat, das mich selbst noch ziemlich sprachlos zurückgelassen hat.

Es geht darum, was passiert, wenn Frauen sich wirklich sicher genug fühlen, um sich zu zeigen. Wenn alte Schutzschichten weicher werden. Wenn Grenzen ausgesprochen werden dürfen. Und wenn ein Raum so gehalten ist, dass genau das passieren darf, was gerade dran ist.

Eine Folge über echte Verbindung, Kontrolle loslassen, gesehen werden und darüber, warum manchmal genau das passiert, was wir niemals hätten planen können.

Denn manchmal entsteht das Größte genau dann, wenn wir aufhören, alles festhalten zu wollen.

SHOWNOTES Hier findest du alle aktuellen Retreats: https://katharina-lange.de/retreats-fuer-frauen/

Hier kannst du dich für meine Retreats bewerben: https://tidycal.com/3le4dp1/retreat-bewerbung

Mehr Infos zu mir und meiner Arbeit: https://katharina-lange.de/

Transkript anzeigen

00:00:04: Das ist viel gut in your body mit Katharina Lange.

00:00:07: Dein Podcast für ganzheitliche Gesundheit und ein neues Körperbewusstsein.

00:00:11: Komm gemeinsam mit mir auf die Reise zu deinem Wohlfühlkörper, indem du Hormone, Darm- und Nervensysteme in Einklang bringst!

00:00:21: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge.

00:00:23: Viel Gut In Your Body.

00:00:27: Ich möchte dich heute mitnehmen... ...in einen kleinen Rückblick zu unserem Odenwald Retreat weil mich dieses Retreat so ein bisschen sprachlos, fassungslos zurückgelassen hat.

00:00:45: Und ich bis jetzt noch nicht wirklich greifen kann was da eigentlich alles passiert ist und wie sich am Ende alles so zusammengefügt hat als hätte es genau so sein müssen.

00:00:55: Vielleicht hilft mir auch diese Folge wenn ich sie jetzt aufnehme das einfach nochmal ein bisschen her zu reflektieren und für mich auch klarer zu machen.

00:01:06: Ich weiß, ich sag das ultra oft.

00:01:09: Dass es einfach keine Zufälle gibt und dass alles aus einem Grund passiert.

00:01:18: Und auf diesem Retreat habe ich das nochmal auf einer ganz anderen Ebene gespürt.

00:01:25: Das Odenwald-Retreat hab' ich mit meiner Soul Sister Jenny gehalten.

00:01:30: Wir haben ja schon viele Räume zusammengehalten Aber dieser Raum war einfach special!

00:01:35: Das war was ganz Besonderes Und wir waren auch zum ersten Mal in dieser Location und wussten auch vorher überhaupt nicht, ob die Retreat-Talklich ist.

00:01:45: Weil auf den Bildern sah das alles mega schön aus!

00:01:48: Bilder sind ja Bilder und da weiß man am Ende trotzdem nicht, Ob die Zimmeraufteilung passt?

00:01:54: Ob die Küche gut ausgestattet ist?

00:01:55: Ob genug Platz es?

00:01:57: Ob wir da einen schönen Zeremonierraum haben... weil da wussten wir vorher noch gar nicht wo wir dann tatsächlich unsere Zeremenie machen werden.

00:02:07: Und ja, ob der Raum grundsätzlich das verspricht was wir uns vorgestellt haben.

00:02:13: Auch so energetisch wie sich das einfach anfühlt.

00:02:18: und genau das ist bei Retreat so wichtig.

00:02:22: es geht nicht nur darum dass das Haus hübsch ist und dass man da schöne Fotos machen kann.

00:02:26: Ja ist das wichtig aber es ist halt nicht das Wichtigste sondern du brauchst einen Ort wo sich die Teilnehmerin wirklich wohl fühlen, wo die ankommen können.

00:02:37: Wo sie sich sicher fühlen.

00:02:38: Wo die sich fallen lassen können und nicht denken, wir kommen da an.

00:02:43: Oh mein Gott!

00:02:43: Wo bin ich hier gelandet?

00:02:45: Und ja Jenny und Ich kamen an.

00:02:48: Ich weiß noch wie ich mit dem Auto in dieses Tor reingebogen bin und ich bin auf diesen Innenhof gefahren und ich dachte nur so Wow Das ist das ist echt krass.

00:02:58: Das ist wunderschön.

00:03:00: Das is ein Traum.

00:03:02: Alles voller Blumen, alles voll Hortensien.

00:03:04: Der Garten war so schön, so liebevoll, so durchdacht das ganze Haus, war so schon eingerichtet mit ganz vielen kleinen Details überall Blumen über all So richtig hübsche Möbel und auch die Schlafzimmer so schön eingerichtet.

00:03:19: du bist da reingekommen Du hattest das Gefühl hier kannst du sein Hier kannst du einfach mal durchatmen.

00:03:25: ich habe mich irgendwie gefühlt wie in Frankreich Kann auch sein, dass da nie das die Besitzerin Französin ist.

00:03:32: Und ja es war einfach echt wunderschön!

00:03:36: Wir haben dann erstmal eine Führung bekommen und dann haben wir angefangen alles auszuladen weil... Also diesmal war's wirklich krass.

00:03:43: also ich habe das Gefühl gehabt ich bin mit meinem halben Hausstand umgezogen und auch wenn sich nach Hause kam am Sonntag hat der Seppi zu mir gesagt Du hast einfach alle Tüten mitgenommen.

00:03:55: Ich konnte gar nicht einkaufen gehen, weil wirklich alle TÜTEN weg waren.

00:03:59: Alle Tüte, alle Körper... ich habe alles mitgenommen!

00:04:02: Ja und das hat natürlich erst mal ein bisschen gedauert bis wir das ganze Essen dann ausgeladen hatten und verstaut hatten Und auch die ganzen Sachen für die Sessions Die Matten, die Yogamatten, die Decken, die Kissen Das ganze Gedöns was man halt so braucht und es war halt auch wirklich ultra warm.

00:04:19: Wir wussten ja vorher auch nicht, ob wir da alles gut kühlen können und normalerweise bereiten wir auch bei Retreats ganz viel Essen vor dass wir das auf Vorort nur noch aufwärmen müssen und nicht noch ewig in der Küche stehen weil wir halt keinen Retreatkoch dabei haben sondern weil wir das wirklich alles selber machen Und weil es eben so warm war, haben wir sehr viel frische Sachen eingekauft.

00:04:42: Wir hatten drei riesige Wassermelonen, wir hatten fünf Salatköpfe und das nimmt halt auch einfach viel Platz weg, ne?

00:04:49: Das muss man dann halt doch erst mal schauen wie man das dann alles im Kühlschrank verstaut und so... Ja also haben wir erstmal da ein bisschen alles hübsch gemacht, alles für uns eingerichtet und genau!

00:05:01: Dann kamen dann auch irgendwann die ersten Mädels eingetrudelt, dann gab's erstmal Noel Kim getränkt, dann haben wir eine Hausführung für die Mädels gemacht Und dann durften die sich selber in ihre Zimmer aufteilen und das finde ich auch immer ganz schön, weil da beginnt schon so ein kleiner erster Gruppenprozess.

00:05:19: Wer zieht wohin?

00:05:20: Wer fühlt sich wo am Wulsten?

00:05:22: Wer braucht vielleicht ein bisschen mehr Ruhe?

00:05:23: Wer möchte ja vielleicht für sich sein?

00:05:27: Wer findet sich direkt zusammen?

00:05:29: und dann hatten wir Abendessen.

00:05:31: nach dem Abendessen sind wir dann so in die erste Zeremonie gestartet Und zwar haben wir mit Soul Gazing angefangen.

00:05:37: Das heißt, wir sind erst mal durch den Raum gelaufen und immer wenn wir uns begegnet sind, haben wir uns tief in die Augen geschaut und das klingt jetzt vielleicht erstmal total simpel aber das ist für viele Frauen schon richtig viel und auch eine Überwindung weil wir es im Alltag einfach zu wenig machen, weil wir das nicht gewohnt sind Auch... Wir sind auch nicht gewöhnt wirklich gesehen zu werden und gleichzeitig auch mal wirklich hinzuschauen.

00:06:05: Nicht einfach nur so, sich mal eben schnell anzulächeln und zu sagen ja ist gut bei dir sondern einfach mal da zu stehen weil wenn du dir tief in die Augen schaust, schaunst nicht nur in die Auge, schausst wirklich in die Seele der Frau Und du siehst dann eigentlich das steht ein Mensch vor mir.

00:06:27: Ich werde gleichzeitig auch gesehen dass es richtig verbindend Und ich finde das einfach eine wunderschöne Übung auch zum Einstieg, um sich ein bisschen näher kennenzulernen und in Verbindung zu gehen.

00:06:45: Danach haben wir noch einen Soundbars gehabt – so ein bisschen zum Entspannen, zum Ankommen, zum Erden, zum Richtig landen.

00:06:54: Dann war es schon eigentlich der erste Tag!

00:06:57: Also wir haben jetzt nicht so wahnsinnig viel gesprochen an dem Abend.

00:07:00: Wir haben auch nicht direkt alles direkt aufgemacht, Riesenprozesse reingeschoben sondern es ging einfach erstmal darum ja sich sicher zu fühlen und anzukommen Und dann sind wir dann alle schon ins Bett gegangen weil ein Retreat ist natürlich eine Auszeit aber das ist halt auch anstrengend weil diese ganzen inneren Prozesse die da laufen braucht man zum einen eigentlich viel Schlaf, aber auf Retreats schläft man eigentlich nie so wirklich viel.

00:07:32: Weil es auch oft in einem arbeitet und man braucht auch viel Essen weil man sehr viel Energie verbraucht.

00:07:37: Am Freitag sind wir dann relativ früh gestartet mit einer Mobility Session.

00:07:41: das machen wir eigentlich immer ganz gerne um als ich einmal so durch zu bewegen und den Körper ein bisschen wach zu machen raus aus dem Schlaf rein in den Körper.

00:07:49: danach gab's dann Frühstück Dynamic Meditation gestartet.

00:07:56: Das ist so eine aktive Meditation, weil der es dann erst mal um ja auch wieder darum geht in den Körper zu kommen Auch Energien loszulassen und da haben wir schon gemerkt war das schon richtig viel abgeflossen.

00:08:10: also jetzt nicht im Sinne von alle fangen an zu weinen und Ja haben da die krassesten Prozesse sondern es geht eigentlich viel mehr um das körperliche dass da viel Spannung im System ist, vielleicht noch viel Kontrolle, viel Festhalten.

00:08:27: Viel Funktionsmodus und dieses Schütteln und das Tanzen kommt das alles so ein bisschen in Bewegung.

00:08:32: Danach durften die Mädels erst mal journalen dann gab es Mittagessen.

00:08:37: Dann hatten wir eine Energetik Yin Session Und die war dann schon für einige sehr tief.

00:08:46: Da kam teilweise Begegnungen mit dem inneren Kind.

00:08:50: Da kamen alte Gefühle hoch, alte Bilder, alte Sehnsüchte.

00:08:54: Das Gefühl von da ist was in mir, was im Alltag gar nicht so viel Raum bekommt weil ich ja funktionieren muss Weil ich vielleicht Mama bin, weil ich viel arbeite, weil Ich stark bin und immer irgendwie weitermache.

00:09:06: Und genau darum geht es auch in diesen Räumen Nicht darum dass wir immer krampfhaft irgendwo hin wollen sondern das das im Körper und im System sowieso schon da ist einfach mal Raum bekommt.

00:09:18: Danach gab es dann auch nochmal eine Pause, und die Frauen durften auch noch einmal journalen oder gerade dieses Journaln und dieses Aufschreiben ist ganz wichtig weil das auch einfach hilft das mehr zu verstehen was da passiert was man vielleicht auch für Erkenntnisse hat, weil man hat vielleicht die Erkenntnis Aber wenn man die nicht aufschreibt, ist sie denn... Also man erlebt auf so einem Retreat SO viel.

00:09:45: Das ist dann Razzifazi weg und es ist einfach so wichtig das aufzuschreiben.

00:09:51: Ja, und danach sind wir dann in eine tantrische Session gestartet.

00:09:57: bei Tantra denkt man ja immer direkt an was Sexuelles aber es ging eigentlich mehr um was Sinnliches und um die Weiblichkeit, ums Empfang, um's Annehmen, aber auch im Grenzen setzen Und das ist mir ganz, ganz wichtig.

00:10:12: Weil es wird auch immer so ein bisschen romantisiert gerade in der Spiribubble Das Empfangen einfach nur dieses Ja ich lass mich fallen Ich lasse los ich nehme alles an sondern also für mich ist das viel mehr echtes.

00:10:27: empfang hat auch viel mit Grenzensätzen zu tun weil ich auch nur dann wirklich empfangen kann wenn ich spüre was möchte ich denn überhaupt Was fühlt sich gut an?

00:10:38: Was geht für mich nicht?

00:10:40: Rostar vielleicht meine Grenze und deswegen haben wir die Frauen dann in zwei Gruppen aufgeteilt jeweils vier Frauen auf eine Decke, eine Frau lag dann in der Mitte.

00:10:50: Und diese Frau durfte dann vorher sagen welche Grenzen sie hat wo sie im Körper berührt werden möchte was für sie gar nicht geht was gut ist was angenehm ist was ihr vielleicht sogar braucht was sie gerne hat.

00:11:02: und dann wurde sie mit Federn berührt mit den Händen, ähm ... mit ätherischen Ölen.

00:11:11: Und wir hatten ja, weil es so warm war, hatten wir so Sprühflaschen und haben auch die Sprühflaschen dann genutzt.

00:11:18: Mit Fächern haben wir gearbeitet und es war einfach total schön das zu sehen wie liebevoll die Frauen das gemacht haben.

00:11:33: Es hat mich so berührt, ich hab da auch gestanden und hatte Gänsehaut die ganze Zeit.

00:11:39: Und Tränen in den Augen, weil ich das einfach so schön fand wie liebevoll die mit sich umgegangen sind.

00:11:47: Wie klar auch die Grenzen gesetzt wurden.

00:11:50: was mag ich nicht?

00:11:52: Das war echt kraftvoll!

00:11:53: Das war richtig krass.

00:11:55: Danach sind wir in eine Tanz-Session gegangen und die Überschrift der Session war, was bewegt sich in mir.

00:12:03: Und dann gab es verschiedene Songs zu denen die Frauen sich da bewegen durften zum Beispiel wie bewege ich mich wenn ich mich frei fühle?

00:12:10: Wie bewege Ich mich, wenn ich wütend bin?

00:12:11: Wie beweg ich mich, Wenn ich eine Königin bin!

00:12:15: Wie beweg ich mich ,wenn ich mich selbst nicht mehr klein halte.

00:12:17: und das war auch ultra kraftvoll weil ich da auch sehen konnte, wie unterschiedlich die Frauen diese Energien ausdrücken.

00:12:24: Manche tanzen dann ganz wild, manche ganz vorsichtig, mancher tränen in den Augen, manch haben so eine krasse Präsenz und das finde ich auch so schön daran.

00:12:32: es muss nicht immer gleich aussehen bei allen.

00:12:35: Es geht auch gar nicht darum bestimmte Formen zu erfüllen sondern vielmehr darum dass die Frauen ihren eigenen Ausdruck wiederfinden.

00:12:44: Und danach waren wir natürlich alle ziemlich platt, weil ich habe es vielleicht auch ein bisschen überreizt.

00:12:49: Aber ich glaube das war genau das was noch gefehlt hat bei einigen, weil auch da danach ja einige Emotionen noch abgeflossen sind.

00:12:57: Danach gab's dann Abendessen und am nächsten Morgen hatten wir dann eine Schweigezeit.

00:13:03: Wir haben auch schon das Frühstück schweigend verbracht.

00:13:05: Für viele war das vorher so einen kleiner Respektmoment Und dann beim ersten Moment denkt man sich so, oh mein Gott schweigen.

00:13:12: Was mache ich denn da mit mir?

00:13:13: Was passiert denn wenn ich nicht reden kann?

00:13:15: und was passiert denn, wenn ich nach außen gehen kann?

00:13:19: Und am Ende war es für viele total schön weil sie gemerkt haben wie gut das eigentlich tut mal nicht direkt alles zu teilen, nicht direkt Alles zu erklären sondern einfach mal bei sich zu bleiben.

00:13:29: und Ich glaube auch dass unterschätzen wir sehr sofort nach außen ins Außengehen, sobald etwas in uns passiert ist.

00:13:38: Wir schreiben jemanden wie erzählen das wir kommentieren was wir analysieren.

00:13:42: Wir suchen Resonanz, wir suchen Bestätigung und manchmal ist es so heilsam dass erst mal mit sich selbst auszumachen und mit sich zu sein und zu merken Was passiert denn da eigentlich gerade mir wenn ich nicht direkt damit nach außengehe?

00:13:56: Und während der Schweigezeit hatten unsere Mädels dann noch eine Aufgabe und zwar durften sie ein Liebesbrief an sich selbst schreiben Und das ist auch keine leichte Aufgabe, weil es durfte ich selber auch schon ein paar Mal machen.

00:14:06: Ich weiß wie sich das anfühlt!

00:14:08: Nach etwa fünf Stunden haben wir dann das Schweigen mit einer Sharing-Runde gebrochen und anschließend sind wir dann ins Breathwork gegangen... ...und ich habe schon viele viele viele Breathwork Sessions angeleitet sowohl online als auch offline by retreats.

00:14:24: Diese Session die war einfach anders.

00:14:29: also Ich glaube, ich werde da noch ein bisschen brauchen um das wirklich zu begreifen was da passiert ist.

00:14:35: Und es war einfach so unfassbar krass wie sich am Ende alles ineinander gefügt hat.

00:14:42: Wir hatten eine Teilnehmerin der wurde es während der Session zu laut Es war ja zu viel mit so vielen Frauen in einem Raum zu sein diese ganzen Energien zu spüren vielleicht auch zu spürn wie andere Weinen und die musste dann raus Und ich lass sie natürlich dann in dem Moment nicht alleine rausgehen.

00:14:59: Ich bin mit ihr rausgegangen, das hieß aber gleichzeitig die Jenny war plötzlich allein mit sieben Frauen im Raum und wie das dann so ist sind dann bei mehreren Frauen gleichzeitig die ganzen Prozesse los gegangen.

00:15:12: Das heißt, ich war mit der einen Frau draußen und er habe auch gemerkt, sie braucht mich.

00:15:18: Ich kann jetzt hier nicht weg und gleichzeitig war Jenny da drin hätte aber es hätte nicht anders sein sollen, weil es war.

00:15:30: am Ende ist alles genau so zusammengekommen dass es für jede einzelne frau Sinn ergeben hat das ich genau in dieser zeit nicht im raum war und Das ist das was sich bis jetzt noch nicht so greifen kann Weil für jede frau hat dieser ablauf sinn ergeben jede frauch hat genau das gebraucht.

00:15:48: die frau die raus gegangen ist hat gebrauchen dass jemand mit ihr rausgeht.

00:15:51: Die Frauen im Raum haben gebraucht, dass Jenny alleine da ist.

00:15:55: Jenny hat diesen Prozess gebrauchen.

00:15:57: Ich habe diesen Prozess gebrauchten und es war nicht so als hätten wir das jetzt geplant weil natürlich nicht.

00:16:04: Das war schon ein großer Stress für uns alle, weil Jenny und ich auch gedacht haben wie schaffen wir das?

00:16:10: Wie soll das funktionieren?

00:16:12: Und ich dachte dann so, ja es gibt einfach keine Zufälle.

00:16:15: Es gibt keine Zuffälle!

00:16:16: Du kannst alles planen du kannst den Ablauf schreiben, du kannst die Musik vorbereiten, du kannst dir überlegen wer wann welche Sessions hält?

00:16:23: Du kannst die Zeiten setzen und du kannst das Essen planen, du Kannst den Raum vorbereiten und dann passiert einfach das Leben.

00:16:29: und genau Das ist es.

00:16:33: wenn genug Sicherheit da ist, wenn der Raum gehalten ist Wenn genug Vertrauen da ist dann fügt sich alles auf eine Art und Weise, die du vorher niemals hättest planen können.

00:16:45: Das ist einfach so... wow!

00:16:49: Und nach der Breathwork-Session haben wir dann noch getanzt, aber so richtig frei, das war auch einer der ersten Marmeladenlastmomente auf diesem Retreat, also es gab viele, aber das waren echt ein ganz besonderer Moment, weil alle so frei waren, alle waren bei sich und es war einfach so wunderschön.

00:17:05: Es war uns auch egal dass wir da noch eigentlich Essen vorbereiten hätten müssen und es hat sich dann alles nach hinten verschoben.

00:17:12: Wir haben dann auch erst um drei Uhr Abend gegessen, sind dann ins Bett und ich dachte dann eigentlich so okay der nächste Morgen wird das Witten nochmal ganz entspannen.

00:17:22: Das wird eine sanfte Nummer.

00:17:23: Dann integrieren wir ein bisschen machen wir Kakao-Zeremonie und ein Soundbass und ja's wird ein weicher Abschluss Ja, und dann war dieser Morgen dann doch nochmal einer der krassesten Momente dieses Retreats.

00:17:34: Und auch ein Marmeladenblasmoment.

00:17:37: Wir saßen da so mit unserem Kakao und haben dann Soundbars gemacht.

00:17:42: Dann habe ich noch eine Körperreise angeleitet und es war so wertvoll Es war so schön und so liebevoll.

00:17:47: und dann hat eine Frau angefangen zu singen.

00:17:52: Sie hat gesungen I am surrounded by love.

00:17:58: Und ich dachte nur so, boah!

00:18:00: Was?

00:18:01: Was macht

00:18:02: sie?!

00:18:03: Und auf einmal haben alle mitgesungen und das war so ein schöner Moment.

00:18:10: Ich bekomme jetzt noch Gänsehaut wenn ich darüber spreche weil es kann sowas kannst du nicht planen.

00:18:16: Jenny und ich saßen da, wir haben uns angeschaut.

00:18:18: Wir hatten Tränen in den Augen hin, Gänsehaut.

00:18:20: Und es war einfach so... Auch jetzt wo ich das erzähle habe, wieder Gänselhaut!

00:18:29: Es ist eine Frau hat angefangen und der ganze Raum ist mitgegangen.

00:18:39: So was kannst du auch online nicht rüberbringen oder erleben.

00:18:42: Das passiert nur in solchen Räumen.

00:18:44: So etwas kann nur auf Retreats passieren Und danach haben wir uns dann noch in den Kreis gesetzt und jede einzelne Frau durfte ihren Liebesbrief noch vorlesen, was natürlich auch eine Aufgabe ist sich dann so zu teilen und so zu öffnen.

00:19:03: Es waren so schöne Briefe, ich habe bei den Briefen auch so Gänsehaut gehabt und so oft drehen in den Augen.

00:19:13: Nachdem die Frau, jede Frau ihren Brief vorgelesen hat durfte sie sich einmal in die Mitte setzen und alle anderen Frauen haben wir dann gesagt was sie bei ihr so wahrnehmen.

00:19:21: Was sie spüren, was sie sehen... Und auch das war so unfassbar schön!

00:19:25: So viel Liebe, so viel Wertschätzung, soviel echtes Sehen nicht nur überflächlich ja du bist toll sondern ich sehe dich, ich seh deine Kraft Ich sehe deine Weichheit, ich sehe deinen Mut, ich see deine Schönheit Ich sehe, was du vielleicht selbst noch gar nicht sehen kannst.

00:19:42: Und das ist so heilsam wenn... Es sind so viele Frauen haben das einfach noch nie erlebt ne?

00:19:48: Viele Frauen kennen das einfach nur bewertet zu werden verglichen zu werden kritisiert zu werden funktionieren zu müssen stark sein zu müssen hübsch sein zu mussten angenehm sein zu müssten.

00:19:58: Nichts so laut nicht so viel nicht so emotional nicht so empfindlich nicht so wild aber in diesem Kreis ging es einfach nur darum gesehen zu werden ohne etwas leisten zu müssen.

00:20:10: Dann saßen Jenny und ich irgendwann auch in der Mitte.

00:20:12: erst die Jenny, dann ich.

00:20:15: Und das war so ... Ich kann es auch kaum in Worte fassen.

00:20:20: Es war so ein berührender Moment für mich, weil ich auch als Coach ... Ich gebe ja unfassbar viel!

00:20:26: Ich halte Räume, leite Prozesse, sehe die Frauen, spüre mit, trage Verantwortung, bin präsent, halte, wenn's intensiv wird.

00:20:35: In diesem Moment saß ich selbst in der Mitte und durfte

00:20:37: empfangen.".

00:20:38: Und was die Frauen zu mir gesagt haben, das hat mich einfach so sprachlos gemacht.

00:20:42: Ich kann es noch gar nicht richtig in Worte fassen, was sie mit mir gemacht hat... ich versuch's mal gerade nochmal so zu recapitulieren.

00:20:53: Die haben so Sachen gesagt wie dass sie mich so stark wahrnehmen, so kraftvoll, so mitfühlen, so empathisch.

00:21:00: Sie haben gesagt, dass meine Stimme sie durch ihre Prozesse leitet.

00:21:04: Dass meine Stimme für sie so wichtig ist und sie meine Stimmel lieben.

00:21:08: Das erdacht so, Alter.

00:21:10: Ich darf mich ja auch ins Licht stellen!

00:21:12: Ich darf nicht nur immer andere Frauen ins Licht erheben sondern ich darf mich da genauso reinstellen.

00:21:19: und das war für mich wirklich momentet was mich verändert hat weil ich gemerkt habe ich halte es so oft den Raum für andere Frauen damit sie sich zeigen nimmt sie groß werden damit sie in ihre Kraft kommen damit Sie sich nicht mehr klein halten.

00:21:32: und gleichzeitig gibt es in mir auch noch Anteile die sich zurückhalten Anteile, die zweifeln.

00:21:38: Anteilen, die denken, reicht das?

00:21:39: Kommt das an?

00:21:40: Ist es gut genug?

00:21:41: Bin ich gut

00:21:42: genug?".

00:21:42: Mache ich das richtig?

00:21:44: Und dann sitze ich da in diesem Kreis und höre die Frauen sprechen und merke... Es kommt an!

00:21:50: Es kommt sowas von an.

00:21:52: Das hat noch mal etwas ganz tief in mir berührt weil ich so stark gespürt habe diese Arbeit muss noch mehr in dieser Welt Nicht jetzt aus dem Ego-Ding heraus, nicht aus ich muss jetzt hier irgendwie bekannter werden weil ich gesehen werden will sondern weil Ich wirklich gespürt habe dass das was ich vermittle.

00:22:11: Was ich halte was ich mit den Frauen mache Das ist einfach so wertvoll und ich bin natürlich noch lange nicht da wo ich sein möchte.

00:22:19: ich darf größer denken ich darf sichtbarer werden ich darf meine Botschaft noch mehr in die Welt bringen Weil diese Räume so viel verändern können.

00:22:28: Und es geht ja nicht nur um die Frauen, die an diesem Wochenende da sind.

00:22:31: Das ist auch das was mich so berührt hat Wenn eine Frau aus dem Retreat zurück in ihren Alltag geht und anders mit sich spricht Anders mit ihren Kindern spricht, anders mit ihrem Partner kommuniziert, anders ihre Grenzen setzt, anders bei ihrem Körper umgeht Anders für sie einsteht Dann verändert sich nicht nur ihr Wochenende dann verändert sich ihr Alltag Dann veränderts sich ihr Umfeld etwas in ihren Beziehungen.

00:22:58: Diese Frauen, die tragen das weiter sie gehen zurück in die Familien Sie gehen ihre Jobs, sie gehen in die Partnerschaften, in die Freundschaften.

00:23:04: Sie nehmen etwas mit!

00:23:06: Sie nehmen mehr Weichheit mit, mehr Klarheit, mehr Selbstkontakt, mehr Verbindung, mehr Mut Und das ist so unfassbar wertvoll.

00:23:13: Ich glaube manchmal vergessen wir Coaches und Therapeuten, Raumhalterinnen oder Begleiterin was unsere Arbeit wirklich bedeutet weil wir so nah dran sind, weil wir natürlich auch unseren eigenen Zweifel haben Weil wir auch müde sind!

00:23:28: Weil wir mal denken Alter mach ich eigentlich genug?

00:23:30: Ist es genug kommt da wirklich

00:23:32: an?!

00:23:32: Und dann gibt's diese Momente in denen man sieht Du siehst die Frauen die am ersten Tag noch unsicher sind Die vielleicht noch kontrolliert sind, die vielleicht noch im Kopf sind.

00:23:43: Die noch vorsichtig sind und dann siehst du sie am letzten Tag wie sie tanzen, wie sie weinen... Wie sie lachen, wie Sie sich zeigen, wie andere Frauen spiegeln selbst empfangen und dann... Weißt Du ja wieder?

00:23:55: Ja!

00:23:56: Das macht Sinn!

00:23:57: Alles daran macht so fucking Sinn.

00:24:01: Und für mich war dieses Retreat echt eine der craziesten Erfahrungen.

00:24:08: Das schon gar nicht, weil das jetzt alles perfekt gelaufen ist.

00:24:11: Es ist es ja nicht!

00:24:12: Sondern... Weil's nicht perfekt planbar war und trotzdem so unfassbar passend.

00:24:19: Weil jede Frau genau ihren Prozess hatte.

00:24:21: Weil jedes Session etwas geöffnet hat.

00:24:26: Weil dieser Raum einfach so krass, so kraftvoll war.

00:24:31: Weil der gehalten hat.

00:24:33: weil Jenny und ich als Team auch gespürt haben wie sehr wir uns aufeinander verlassen können Und was wir auch zu zweit, was wir da erschaffen.

00:24:47: Das ist so... Es ist einfach so.

00:24:51: Ja und weil ich auch selber noch mal gespürt hab Ich darf mich zeigen!

00:24:59: Ich darf mir ja auch ins Licht stellen, ich darf meine Stimme noch mehr nutzen vielleicht darf ich sogar mehr singen?

00:25:06: Ich musste danach selber noch lachen weil ich dachte okay wenn alle meine Stimmen so lieben Vielleicht isst du ja auch noch was was noch mehr raus möchte.

00:25:14: und am Ende bleibt für mich genau dieses Gefühl, es gibt keine Zufälle.

00:25:18: Dass wir genau in dieser Location gelandet sind, dass genau diese acht Frauen da waren, das genau diese Prozesse losgegangen sind.

00:25:26: Das ich während der Breathwork Session raus musste, dass Jenny den Raum alleine gehalten hat.

00:25:31: Dass am Ende dieser Prozess ein Stück ins andere reingepasst hat und sich alles wie ein Puzzle zusammengesetzt hat.

00:25:41: Was wir am Ende zusammen gesungen haben... dass wir uns alle gegenseitig gespiegelt haben.

00:25:46: Das war nicht Zufall, das war kein ZufAll!

00:25:49: Es war echt einfach wie so ein Puzzlestück nach dem anderen.

00:25:51: und ich bin einfach so unfassbar dankbar, dass sich diese Arbeit machen darf.

00:25:55: wirklich Ich bin dankbar dass Frauen mir so sehr vertrauen, dass sie diese Räume besuchen Dass sie sich zeigen, dass Sie sich berühren lassen Nicht nur körperlich sondern auch innerlich.

00:26:05: Also sie bereit sind sich selbst zu begegnen.

00:26:07: Und ich freue mich jetzt schon auf die nächsten Retreats, die ich halten darf Im November mit der Jenny in Hentern, wo wir nur noch einen Platz haben.

00:26:17: Dann im May nächstes Jahr auf Greta mit meiner anderen Soul Sister Anna und Ende Juni wieder im Odenwald weil wir gerne wiederkommen dürfen.

00:26:28: das freut uns natürlich unfassbar doll Und ich weiß jetzt schon dass wird komplett anders werden.

00:26:38: Es wird wieder eigene Prozesse geben, eigene Dynamiken geben eigene Momente, die man nicht planen kann.

00:26:45: Aber genau das ist ja das Magische daran.

00:26:48: Du kannst den Rahmen vorbereiten, du kannst den Raum halten und du kannst Sicherheit schaffen.

00:26:51: aber das was wirklich passiert, das entsteht im Moment hier und jetzt in der Präsenz Und wenn Frauen sich sicher genug fühlen um wirklich echt zu sein dann ist so viel Transformation möglich Soviel mehr als wir vorher an unseren Köpfen planen können.

00:27:07: und vielleicht ist es auch ein bisschen die Botschaft dieser Folge Du musst nicht immer alles kontrollieren.

00:27:13: Du darfst einen Rahmen schaffen, du darfst dich vorbereiten und du darf es präsent sein.

00:27:17: Und du darf dem Leben auch mal erlauben seinen eigenen Lauf zu schreiben.

00:27:22: Denn manchmal passiert genau dann das was wirklich dran ist.

00:27:25: Manchmal ist das viel größer als alles was du vorher geplant hast.

00:27:30: Danke für alles deine Carty!

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